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Seniorpferd · Erfahrungsbericht
Lukas war 18. Ich hatte mich damit abgefunden, dass seine steifen Morgen einfach dazugehören. Dann kam die Physiotherapeutin — und alles war anders.
Lukas, 18 Jahre, Oldenburger Wallach. Was ich für normales Altern hielt, war Erschöpfung eines Körpers, dem jahrelang niemand wirklich zugehört hatte.
Ich sage das nicht gerne, aber ich muss ehrlich sein: Ich hatte Lukas aufgegeben.
Nicht aufgegeben wie „das Pferd abgeben". Aber aufgegeben in dem Sinne, dass ich akzeptiert hatte, wie er war. Die steifen ersten Schritte morgens. Das zögerliche Angaloppieren auf der linken Hand. Der Rücken, der sich beim Satteln manchmal kurz anspannte. Das war für mich Lukas mit achtzehn Jahren.
Ich dachte: Er wird halt älter. Das ist eben so.
Ich hatte falsch gedacht.
Eine Freundin hatte eine Pferdephysiotherapeutin engagiert — für ihren Jungpferd-Kandidaten, der nach einer Verletzung wieder aufgebaut werden sollte. Ich war zufällig am Stall als die Therapeutin ankam und fragte, ob sie kurz einen Blick auf Lukas werfen würde. Einfach so. Aus Neugier.
Die Therapeutin, Monika Kranz, arbeitet seit zwölf Jahren mit Pferden. Sie schaute Lukas dreißig Sekunden an, beobachtete wie er durch die Box lief, und sagte dann ruhig: „Darf ich ihn kurz abtasten?"
Sie arbeitete sich systematisch vor. Kruppe, Lende, Rücken, Schulter, Nacken. Lukas stand dabei so entspannt, dass ich dachte, sie findet nichts. Alles gut.
Dann hielt sie an seiner rechten Schulter inne.
„Hier ist er seit sehr langer Zeit fest. Das ist kein akutes Problem. Das ist ein eingefleischtes Kompensationsmuster. Sein Körper hat gelernt, damit umzugehen — aber er trägt das schon mindestens zwei, drei Jahre mit sich. Das zögerliche Angaloppieren links? Das kommt daher. Er weicht der Belastung aus."
— Monika Kranz, Pferdephysiotherapeutin, 12 Jahre ErfahrungIch schluckte. „Zwei, drei Jahre?"
„Mindestens. Vielleicht länger."
Lukas hatte das die ganze Zeit getragen. Und ich hatte „er wird halt älter" gesagt.
Monika Kranz erklärte mir etwas, das ich in drei Jahrzehnten mit Pferden nie so klar gehört hatte.
Ja, ältere Pferde haben weniger Regenerationsfähigkeit. Ja, das Bindegewebe verändert sich. Das ist real. Aber vieles, das wir als Alterserscheinung akzeptieren, ist keine Alterserscheinung. Es ist angesammelte, unbehandelte Spannung. Jahrelang.
Der Unterschied: Alter vs. unbehandelte Verspannung
Echte Alterserscheinungen zeigen sich graduell, gleichmäßig und lassen sich durch Wärme, Bewegung und gute Fütterung weitgehend managen. Der Körper gibt Rückmeldung, aber konsistent.
Unbehandelte Verspannungen zeigen sich ungleichmäßig, oft seitenasymmetrisch, reagieren auf bestimmte Bewegungen stärker als auf andere und verbessern sich deutlich nach gezielter Behandlung — auch bei alten Pferden.
Der entscheidende Test: Wenn sich ein „Alterszeichen" nach gezielter Behandlung sichtbar verbessert, war es kein Altern. Es war Spannung.
Monika empfahl als Sofortmaßnahme tägliche Eigenbehandlung. Zehn Minuten, konsequent. Das Werkzeug ihrer Wahl: das HorseHeal Pro — 8-Zonen-Tiefenmassage kombiniert mit Rotlicht-Therapie. „Gerade bei Seniorpferden ist tägliche Mikrostimulation entscheidend. Die Regenerationsfähigkeit ist geringer, also muss die Frequenz der Unterstützung höher sein."
Das stille Kauen, die locker hängende Unterlippe — das sind die Signale, die zeigen, dass der Körper loslässt. Sie kommen meist nach zwei bis vier Minuten.
Ich begann vorsichtig. Lukas ist ein Pferd, das Neues skeptisch betrachtet. Ich rechnete damit, dass er sich zuerst wehren würde.
Er tat es nicht.
Schon beim ersten Mal blieb er stehen. Ließ es geschehen. Beim Übergang über die rechte Schulter — genau dort, wo Monika getastet hatte — begann er nach etwa drei Minuten zu kauen. Nicht einmal. Mehrfach. Langsam.
Er drehte den Kopf zur Seite. Schaute mich an. Kurz, direkt. Und dann wieder geradeaus.
Ich weiß nicht, ob Pferde Dankbarkeit ausdrücken können. Aber ich weiß, dass in diesem Moment etwas zwischen uns passiert ist, das ich nicht in Worte fassen kann.
Ich habe danach lange in der Box gestanden. Einfach mit ihm. Ohne Sattel, ohne Plan.
Ich will ehrlich sein: Lukas ist kein junges Pferd geworden. Das wird er nicht mehr. Er ist achtzehn und das ist gut so.
Aber der Unterschied zwischen Lukas damals und Lukas heute ist nicht Einbildung.
Monika sieht Lukas jetzt einmal im Monat. Sie sagt, die Termine seien effektiver als vorher. Das Gewebe sei zugänglicher. Sie komme tiefer, mit weniger Aufwand. „Das ist das, was tägliche Eigenbehandlung leistet — nicht Therapie ersetzen, sondern Therapie ermöglichen."
„Meine Stute ist 19. Ich hatte aufgehört zu glauben, dass sich noch etwas ändert. Seit ich das HorseHeal Pro täglich nutze, stehe sie morgens anders in der Box. Entspannter. Und sie fragt mich mit den Augen, wann es endlich losgeht."
Brigitte M., Niedersachsen„Früher brauchte meine Stute nach dem Training sehr lange zur Erholung. Heute reicht eine kurze Anwendung — am nächsten Tag ist sie locker, zufrieden und deutlich beweglicher. Das hätte ich nie gedacht."
L. Wagner, Dressurreiterin„Meine beiden Pferde — eins davon ist 17 — können gar nicht genug davon bekommen. Besonders die Wirkung auf der Kruppe ist erstaunlich. Man sieht förmlich, wie der Körper schwerer wird und nachgibt."
Melanie P., Freizeitreiterin, SachsenIch sage nicht mehr „er wird halt älter".
Ich frage stattdessen: Was trägt er gerade? Und was kann ich dafür tun?
Das ist der eigentliche Wandel. Nicht das Gerät. Sondern die Haltung, die ich durch das Gerät entwickelt habe. Jeden Abend zehn Minuten hinzuhören. Hinzufühlen. Aktiv sein, anstatt zu akzeptieren.
Lukas verdient das. Und ich bin froh, dass ich es noch rechtzeitig gelernt habe.
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